Tag 2
Nach einem sehr ausgiebigen Schlaf von fast 12 Stunden lerne ich meinen 2. Mitbewohner kennen. Er ist auch Australier wie die meisten hier im Hostel. Es ging gleich zum Frühstücken um möglichst früh loszukommen.
Ich habe mich entschieden doch nicht Ski zu fahren, obwohl viele in eines der drei nahen Skigebiete von Vancouver gefahren sind, mir die Stadt anzuschauen, da für die nächsten Tage Regen vorher gesagt wird. So blätterte ich in meinem Reiseführer und stieß auf den Stanley Park. Er wurde angepriesen so schön zu sein, da ich mich nicht erinnern konnte ob ich da schon vor 2 Jahren war packte ich meine Sachen und ging die Robson Street (es ist die teuerste Straße von Vancouver) entlang bis zum Stanley Park. Dorten angekommen war ich sehr überrascht, denn es war wirklich kein normaler Park. Man kann sich es teilweise wie den Englischen Garten und einem Nationalpark vorstellen. Also Teilweise wurden Wege angelegt und Grünflächen geschafft, die meiste Fläche ist aber unverändert. Übrigens auch so in der gleichen Größe wie der Englischen Garten(4 km²). Es führte ein Weg um den Park herum und viele kleine Wanderwege kreuz und quer. Es gibt dort auch einige Seen mit vielen Tieren. Sehr lustig fand ich den Beaver Lake in dem viele Biber sichtbar an der Arbeit waren den See zu verkleinern. Nach einem langen Spaziergang im Park, um die Bewegung des letzten Tages nachzuholen, ging ich wieder in Richtung Downtown.
Am Vormittag hatte man einen sehr schönen Blick auf die Berge, die leider nur vereinzelt verschneit waren, dafür hatten die verschneiten Berge um so mehr die Kraft der Telepathie die Sehnsucht nach dem Skifahren hervorzurufen. ;) Ich glaube, dass ich einmal in dieser Woche in eines der Skigebiete von Vancouver gehe, bevor ich versuch in Richtung Whistler weiter zu kommen. Denn von den Skigebieten soll man einen super Blick auf Vancouver und bei guten Tagen sogar bis Seattle haben. Wie es sich im Hostel herausstellte wollen fast alle nach Whistler doch können die wenigsten gut Skifahren, was mich freute (Ihr kennt doch meine Schadenfreude).
Ab Mittag bin ich dann durch die Straßen von Vancouver geirrt und war sehr überrascht, wie schön es hier aussieht. Es kann natürlich sein, dass die "netten Leute" nur im Sommer da sind oder durch die Olympischen Winterspiele vertrieben wurden. Aber so wie es jetzt aussieht kann es fast schon mit Toronto mithalten, obwohl mir Toronto immer noch besser gefällt. ;)
Den Nachmittag nutze ich mich über die Handy Tarife, genauer gesagt die Prepaid Tarife, zu informieren. Rausgekommen ist, dass eigentlich blos ein Anbieter gibt, der Mobiles Internet bei Prepaid Tarifen anbietet. Es gibt noch einen anderen, bei dem man aber einen Kanadischen Ausweis vorlegen muss.
Die Temperaturen waren heute sehr Unterschiedlich, denn in der Früh reichte eine dünne Jacke, Mittags brauchte man sogar eine Mütze und Handschuhe und am Abend konnte man schon wieder im Pulli rausgehen. Evtl ist das ja hier so normal, dass Mittags, wo die Sonne am stärksten ist, am kältesten ist. ;)
So nun ist es bei mir schon wieder 18 Uhr. Wenn ich auf das geschriebene schaue, war gestern deutlich mehr los. ;)
Werde mir noch einen gemütlichen Abend machen und mich noch mit den anderen aus dem Hostel unterhalten was die so vor haben und bis jetzt so für Erfahrungen gesammelt haben.
(Auch heute gilt: Wer Rechtschreibfehler findet kann sich freuen und sich was wünschen ;) Es ist auch erwünscht die erfüllten Wünsche als Kommentar zu veröffentlichen ;) )
Gute Nacht und Grüße aus Vancouver