Tag 4

Wow jetzt bin ich schon bei Tag 4!

Heute war eigentlich Skifahren angesagt, deshalb war ich schon um 7 beim Frühstücken. Als ich danach an der Rezeption nachgefragt habe wie es mit dem Skigebiet aussieht ob es inzwischen offen hat (Gestern Abend wurde es wegen Regen und Sturm geschlossen und es hieß es macht heute wieder auf) hab ich erfahren, dass es heute doch nicht offen hat. Zwar nicht wegen Sturm sondern nur wegen dem Regen. Denn es hat ordentlich geregnet und dass den ganzen Vormittag. Ich hoffe, dass was hier in Regen runterfällt kommt in Whistler alles schön in Schnee. ;)

Da es am Vormittag durchgehend geregnet hat entschied ich mich einen ruhigen Vormittag zu machen und lieber ein wenig im Internet zu surfen und nach Jobs zu suchen. Auch da ich die letzten beiden Tage relativ viel rumgegangen bin. So bin ich auf interessant Sachen gestoßen, wie z.B. in Whistler gibt es 35 Skiverleihe mit Skireperatur. Da leider die meisten keine Webseite haben, konnte ich nur wenigen eine Jobanfrage schicken. Da so mein Notebook länger gelaufen ist, hab ich die Chance genutzt und mir die "neue" HIMYM Folge runter zu laden. Die wird jetzt dann heute Abend noch genüsslich angeschaut. Mit ein paar gebrannten Mandeln. ;)

Ab dem Mittag besserte sich das Wetter einwenig und so entschloss ich mich auf den Weg zu machen um mir Yaletown und Chinatown anzuschauen. Yaletown ist eine ehemaliges Schwerindustriegebiet, dass jetzt zu einer Wohnsiedlung umgestaltet wurde. Den Weg hätte ich in meinen Augen mir sparen können, denn ich fand die Gegend nicht wirklich schön und die Häuser auch nicht. Naja wenigstens sehe ich so alles von Vancouver Downtown. Auf dem Weg nach Chinatown ging ich am BC Place Stadium vorbei, dass gerade für 500 Millionen Dollar Renoviert wird. Wenn man das Gebäude zurzeit sieht, würde man es nicht wieder erkennen, denn aus jeder Ritze des Stadions erstreckt sich ein Kran. Die zusammen fast schon so aussehen als würden sie dazugehören um dem Stadion die Stabilität zu geben.

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Dazu fahren lustige Gabelstapler ellenlange, da abgewickelt, Kabel durch die Gegend.

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Gleich neben an ist das Eishockeystadion bzw. ein Basketballstadion, was auch Roger gehört und daher Rogers Arena heißt. Vom außen her ist es nicht wirklich beeindruckend, aber von innen soll es relativ schön sein. 

In Chinatown angekommen schlenderte ich durch die Straßen und war zum Teil sehr erstaunt was die hier in den Geschäften alles so angeboten haben. Aber wenigstens der Weg hat sich gelohnt. 

Auf dem Rückweg bin ich an dem International Shopping Centre vorbeigekommen und auf der Suche nach etwas vernünftigen zu Essen ging ich kurzerhand hinein. Zu essen hab ich da nichts gefunden, außer ich wäre zum Mc Donald`s oder A&W gegangen. Sondern kaufte mir einen kleinen Früchte Vorrat (Ja manchmal esse sogar ich etwas gesundes). Doch fand ich auch den ersten richtig typischen Weihnachtsbaum in Vancouver.

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Langsam wird hier auch immer mehr geschmückt. Wenn das so weiter geht ist es in ner Woche auf dem Stand wie in der Innenstadt von München. ;) Ich glaube allerdings das sich die Geschwindigkeit drastisch steigern wird. ;)

Auf dem Heimweg kaufte ich mir nun doch was bei einem dieser Fastfood Geschäfte und nein nicht bei Mc Donnald`s, sondern bei einem etwas gehobeneren Laden NY Fries. ;)

Nun bin ich wieder "zu Hause" und es regnet immer schön weiter, so wie es die kommenden Tage auch sein soll. Da hoffe ich, dass ich bald ne Antwort bekomme und nen Job in Whistler bekomme. Sonst komme ich auf so tolle Ideen einen Abstecher nach Alaska zu machen, denn ab Prince Georg hat es -20 Grad und liegt über 3 Meter Schnee. :)

(Wie immer gilt: Wer Rechtschreibfehler findet kann sich freuen und sich was wünschen ;) Es ist auch erwünscht die erfüllten Wünsche als Kommentar zu veröffentlichen ;) 

 

Gute Nacht und Grüße aus dem verregneten Vancouver

Tag 3

Nach einem wieder recht langem Schlaf von fast 9 Stunden packte ich wieder meine Sachen und wollte mich in Richtung Süden aufmachen. Da hörte ich die ersten Worte deutsch aus dem Treppenhaus. Sehr erstaunt ging ich weiter und als ich sie sah war das Bild der Deutschen wieder einmal perfekt. 2 Leute stehen an der Tür mit Bierflaschen in der Hand und das ganze um 10 Uhr in der Früh … armes Deutschland. An denen beiden ging ich dann ganz stillschweigend vorbei und machte mich auf den Weg.

Da ich Gestern schon Downtown abgeklappert habe machte ich mich auf den Weg in den Süden. Nein nicht nach Mexiko, dass wäre mir dann doch zu weit gewesen. ;) Als erstes ging es zur Granville Island, auf der ein relativ schöner Markt ist. Anschließend weiter in den Süden wo ich von einem reichen Wohngebiet überrascht wurde. Wenn man generell von der Downtown Insel kommt, sieht Vancouver gleich viel offener und freundlicher aus. Es sind kaum noch Hochhäuser zu sehen und jedes Haus hat seinen eigenen Garten, dazu gibt es viele Stadtparks. Auf dem Rückweg ging ich in mehrere Strandparks die echt sehenswert waren, obwohl das Wetter nicht gerade doll war. Zum Glück hat es nicht die ganze Zeit geregnet sondern es gab immer mal wieder einen Schauer, der aber bis zum Abend hin immer öfters kam …

Auf dem Weg bin ich an einer Grundschule vorbei gegangen, die eine echt lustige Kinderbeschäftigung gemacht hat. Die Kinder sollten die ganze Zeit zwischen dem Haus und den Zaun hin und her laufen und jeweils abschlagen. Das haben die Kinder auch brav gemacht und nach ca 5 Minuten, die ich mich köstlich amüsiert habe, waren die Kinder so erschöpft, dass die Lehrer sie wieder in das Schulgebäude geschickt haben.

Als ich dann wieder in Downtown war knurrte es in mir schon kräftig. So beschloss ich mir etwas zu essen zu suchen. Da ich bis jetzt erfolgreich in noch keinem Mc Donald`s, Burger King und co. war, dauerte die Suche sehr lange, da es entweder zu teuer war oder bei weitem nicht ansprechend war. So landete ich in einem Restaurant, dass mir schon bekannt war. Denn in dem gleichen Griechen war ich schon vor 2 Jahren, als wir zum Pizza Hut gehen wollten, der aber dort nur einen Lieferservice hat. Nachdem ich wieder gestärkt war machte ich mich dann langsam auf den Heimweg. Ich musste nur noch ein paar Kleinigkeiten kaufen, wie z.b. etwas zu trinken. 

Kurz vor dem Hostel ist ein großer Sears (Für den Nichtkenner: Es ist ein Kaufhaus, dass aber auch Gartenzubehör wie Rasenmäher usw. hat) und da geschah es:

Ich habe meinen Ersten Santa Claus mit 2 Nussknacker gesehen! Die direkt beim Eingang standen bzw. der Santa Claus saß auf einem großen roten Sessel. 

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Weitere Fotos kommen noch, der sitzt da ja noch paar Tage ;) Aber generell sieht man kaum eine Weihnachtsbeleutung. In einigen Bürogebäuden steht ein Weihnachtsbaum, aber bei den privat Häusern sieht man gar nichts. Allein bei den reicheren Häusern hab ich vereinzelt lieblos verlegte Lichterketten gesehen. Man wird sehen ob sich das noch ändert. ;)

Übrigens war bis jetzt auch noch in keinem Tim Hortons, Starbucks, Blenz, Waves coffee, usw. Und wenn wir schon beim Thema Starbucks sind, hab mich jetzt entschieden nicht von jedem Geschäft in Vancouver ein Bild zu machen. Denn diesmal würde ich es sogar alle schaffen. Es dürften so um die 150 Stück sein. Denn zum Teil sind an einer Kreuzung sogar 2 Stück. :D

Jetzt bin ich wieder am Hostel und freue mich, meine Beine endlich wieder hochlegen zu können. Und so wie es aussieht geht es für mich morgen auf die Piste. Deshalb werd ich es jetzt auch packen um noch Leute zu finden die mit wollen.

(Wie immer gilt: Wer Rechtschreibfehler findet kann sich freuen und sich was wünschen ;) Es ist auch erwünscht die erfüllten Wünsche als Kommentar zu veröffentlichen ;)  Einen haben wir ja schon gehört.)

Gute Nacht und Grüße aus Vancouver

 

Tag 2

Nach einem sehr ausgiebigen Schlaf von fast 12 Stunden lerne ich meinen 2. Mitbewohner kennen. Er ist auch Australier wie die meisten hier im Hostel. Es ging gleich zum Frühstücken um möglichst früh loszukommen. 

Ich habe mich entschieden doch nicht Ski zu fahren, obwohl viele in eines der drei nahen Skigebiete von Vancouver gefahren sind, mir die Stadt anzuschauen, da für die nächsten Tage Regen vorher gesagt wird. So blätterte ich in meinem Reiseführer und stieß auf den Stanley Park. Er wurde angepriesen so schön zu sein, da ich mich nicht erinnern konnte ob ich da schon vor 2 Jahren war packte ich meine Sachen und ging die Robson Street (es ist die teuerste Straße von Vancouver) entlang bis zum Stanley Park. Dorten angekommen war ich sehr überrascht, denn es war wirklich kein normaler Park. Man kann sich es teilweise wie den Englischen Garten und einem Nationalpark vorstellen. Also Teilweise wurden Wege angelegt und Grünflächen geschafft, die meiste Fläche ist aber unverändert. Übrigens auch so in der gleichen Größe wie der Englischen Garten(4 km²). Es führte ein Weg um den Park herum und viele kleine Wanderwege kreuz und quer. Es gibt dort auch einige Seen mit vielen Tieren. Sehr lustig fand ich den Beaver Lake in dem viele Biber sichtbar an der Arbeit waren den See zu verkleinern. Nach einem langen Spaziergang im Park, um die Bewegung des letzten Tages nachzuholen, ging ich wieder in Richtung Downtown.

Am Vormittag hatte man einen sehr schönen Blick auf die Berge, die leider nur vereinzelt verschneit waren, dafür hatten die verschneiten Berge um so mehr die Kraft der Telepathie die Sehnsucht nach dem Skifahren hervorzurufen. ;) Ich glaube, dass ich einmal in dieser Woche in eines der Skigebiete von Vancouver gehe, bevor ich versuch in Richtung Whistler weiter zu kommen. Denn von den Skigebieten soll man einen super Blick auf Vancouver und bei guten Tagen sogar bis Seattle haben. Wie es sich im Hostel herausstellte wollen fast alle nach Whistler doch können die wenigsten gut Skifahren, was mich freute (Ihr kennt doch meine Schadenfreude).

Ab Mittag bin ich dann durch die Straßen von Vancouver geirrt und war sehr überrascht, wie schön es hier aussieht. Es kann natürlich sein, dass die "netten Leute" nur im Sommer da sind oder durch die Olympischen Winterspiele vertrieben wurden. Aber so wie es jetzt aussieht kann es fast schon mit Toronto mithalten, obwohl mir Toronto immer noch besser gefällt. ;)

Den Nachmittag nutze ich mich über die Handy Tarife, genauer gesagt die Prepaid Tarife, zu informieren. Rausgekommen ist, dass eigentlich blos ein Anbieter gibt, der Mobiles Internet bei Prepaid Tarifen anbietet. Es gibt noch einen anderen, bei dem man aber einen Kanadischen Ausweis vorlegen muss.

Die Temperaturen waren heute sehr Unterschiedlich, denn in der Früh reichte eine dünne Jacke, Mittags brauchte man sogar eine Mütze und Handschuhe und am Abend konnte man schon wieder im Pulli rausgehen. Evtl ist das ja hier so normal, dass Mittags, wo die Sonne am stärksten ist, am kältesten ist. ;)

So nun ist es bei mir schon wieder 18 Uhr. Wenn ich auf das geschriebene schaue, war gestern deutlich mehr los. ;)

Werde mir noch einen gemütlichen Abend machen und mich noch mit den anderen aus dem Hostel unterhalten was die so vor haben und bis jetzt so für Erfahrungen gesammelt haben.

(Auch heute gilt: Wer Rechtschreibfehler findet kann sich freuen und sich was wünschen ;) Es ist auch erwünscht die erfüllten Wünsche als Kommentar zu veröffentlichen ;) )

Gute Nacht und Grüße aus Vancouver

Tag 1

Der Tag X ist nun gekommen. Sitze am Gate und warte auf das Boarding nach Frankfurt.
Ich glaube heute werde ich im Flieger viel schlafen, da mir 2 Nächte an Schlaf fehlen.
Nun ja jetzt wird gleich das Boarding beginnen …

Nach einem für mich sehr kurzem Flug, da ich wie vermutet fast durchgeschlafen habe, bin ich in Frankfurt gelandet.
Nach der erneuten Passkontrolle wollte ich zum Gate gehen, sehe aber nur eine Menschenmasse vor verschlossenen Türen. Die haben echt einfach den Sitzbereich für das Gate zu gemacht! Nun sitze ich ein paar Gates weiter und warte bis die Serviceleute so freundlich sind und die Türen für uns öffnen. Naja schaun wir mal wie lange das noch dauert, spätestens beim Boarding sollten sie ja aufmachen.
Als ich dann mal wieder vorbei schaute ob sie nun schon so nett waren, erwartete mich nun keine Menschenmasse mehr sondern eine ellenlange Menschenschlange. Die Pforten waren geöffnet! Aber das Boarding auch. Also konnte man in den Aufenthaltsraum gehen und gleich weiter zum Flieger. Ist für mich nicht wirklich logisch.
Nach einer weiteren Ewigkeit als ich an der Reihe war musste ich meinen Trolley aufgeben, da sie festgestellt haben, dass sie im Flieger selbst zuwenig Platz haben. Alle Plätze waren belegt und noch über 20 Leute standen auf der Warteliste. Da bin ich froh, dass ich schon gestern eingecheckt habe. Nachdem ich dann mein Gepäck abgab, viel mir ein dass ich noch mein Visum drinnen vergessen habe. Ich hoffe jetzt mal, dass ich den Trolley vor der Passportkontrolle bekomme, sonst hab ich ein großes Problem.

Der Flieger ändert seine Flugrute um mehreren Unwettern auszuweichen, sodass wir über den Norden von Grönland fliegen und somit den 72 Breitengrad überqueren. Dadurch konnten wir die Zeit, die wir am Flughafen in Frankfurt warten mussten, wegen einem Flugzeugstau!, nicht einholen.
Der Flug verlief reibungslos und landete im sehr warmen Vancouver. Die Jacke wurde gleich mal wieder ausgezogen und an den Rucksack geschnallt.
Jetzt kam der Moment der Entscheidung, wie es mit dem Visum läuft. Zu meiner Enttäuschung wurde der Trolley wie ein normales Gepäckstück eingecheckt und somit bekam ich ihn erst mit dem restlichen aufgegebenen Zeug. Jetzt hoffte ich, dass die Visumnummer auf meinen Namen bzw Reisepassnummer gespeichert wurde. Hatte aber auch genügend Zeit mir Hoffnungen zu machen, da ich 45 Minuten warten musste bis ich drangekommen bin, obwohl nur 15 Leute vor mir waren und 6 Schalter besetzt. Doch ging meine Hoffnung wieder nicht in Erfüllung, aber war dennoch nicht so schlimm, da ich einfach weitergeschickt wurde um mein Gepäck zu holen und dann zurückkommen sollte. Diesmal nur 5 Minuten Wartezeit da ich der einigste in der Reihe war. Wie sich herausstellte hat der Mann am Schalter derweil an meinem Visum gearbeitet und musste nur noch die Nummer vom Visum eingeben und es ausdrucken. Was sehr erfreulich war.
Nun musste ich nur noch ins Hostel kommen. Ich hatte die Wahl zwischen den Öffentlichen oder dem Taxi. Ich entschied mich für das Taxi, denn 2 große Taschen und ein Rucksack sind nichtgerade ideal für die öffentlichen Busse und Bahnen. Das ging dann relativ schnell und innerhalb von 25 Minuten war ich am Hostel. Jetzt musste man erst einmal die ganzen Daten aufgenommen werden und bis Donnerstag verlängern, da der Einführungskurs erst am Donnertag ist.
Als das endlich erledigt war ging ich auf mein Zimmer und fand einen riesigen (Achtung Ironie!) Raum, aber er hat wenigstens Schließfächer. Einen meiner Raumpartner traf ich schon relativ schnell und wie sich herrausstellte war er Australier. Ich muss generell sagen, bis jetzt hab ich im Hostel noch kein deutsches Wort gehört.
Nachdem ich mir noch was zu trinken gekauft habe und noch ne Kleinigkeit zu mir nahm pack ich's ins Bett. Auch wenn es hier erst kurz vor 18 Uhr ist. Sogar jetzt ist es noch so warm, dass man angenehm mit dem Pulli rausgehen kann. Geht man 100 km (ein Katzensprung für Kanadier) nördlich nach Whistler hat es -5 Grad.
Bin gespannt was ich morgen mache. Evtl nutz ich den Tag um mir die Stadt anzuschauen oder geh gleich zum Skifahren in einen der 3 Skigebiete von Vancouver.
(Wer Rechtschreibfehler findet kann sich freuen und was wünschen ;) )
Gute Nacht und Grüße aus Vancouver.