Winnipeg (MB) - Ottawa (ON)

Tag 23:
Am Morgen ging ich dann gleich erst einmal zu meinem Auto um zu sehen, ob eingebrochen wurde oder nicht, doch alles war inordnung. So ging es dann in Richtung Visitor Information. Nach einem Infoinput schländerte ich erst einmal durch die Stadt (Winnipeg kann man echt als Stadt bezeichnen, nicht so wie Regina) und genoss das schöne wirklich heiße Wetter.
Als der Hunger übermich kam ging ich in Richtung Red River zu dem Gebiet "The Forks" was ein UNESCO Kulturgut ist. Am Ende dieses Parks ist ein großer Gemüsemarkt, bei dem ich mir dann auch etwas zu Essen geholt habe. Als Nachspeise gab es für mich dann noch einen Smoothy den ich genüsslich im Gras liegend zu mir nahm.
Danach ging es dann in einem recht großen Bogen wieder zurück zum Hostel. Kurz vor dem Ziel kam ich an einem Park vorbei, der in der Mitte einen Kunstrasen hatte, auf dem gerade ein Fußballspiel im Gange war. So stetzte ich mich dort wieder einmal und schaute dem Treiben zu.
Als ich dann am Abend am Hostel ankam unterhielt ich mich noch eine längere Zeit mit jemanden aus Toronto, der mir eine bestimmte Route empfohlen hat, denn der Typ ist schon jede erdenkliche Route von Toronto nach Winnipeg mit dem Rad gefahren.

Tag23

Tag 24:
Nach einer recht langen Nachtruhe ging es dann weiter Richtung Ottawa, wo ich 2 Tage mit recht viel fahren eingeplant habe. Doch startete ich später als gewollt, aber ich musste einfach einwenig schlaf nachholen. Es wurden wenig Pausen gemacht, eigentlich nur um ein paar Fotos zu machen. Daher gibt es auch nicht wirklich viel zum schreiben. Nur als ich über die Grenze von Manitoba nach Ontario gefahren bin, wurde ich einwenig von der Polizeipräsenz eingeschüchtert, denn alle paar km stand ein Polizeiwagen der gerade ein anderes Auto kontrolliert hat. Am Abend suchte ich mir einfach eine nahe gelegene Raststätte und übernachtete dort.

Tag24

Tag 25:
Um 5:30 (Sonnenaufgang) ging es bei mir schon weiter, denn ich habe mir eine große Tour mir vorgenommen. So machte ich meinen ersten halt erst in Sault Ste. Marie (ca. die 700 km) um dort wieder voll zu tanken und ein Mittagessen zu mir zu nehmen. Nach einer längeren Pause von etwa einer Stunde ging es dann weiter zu der größten Süßwasserinsel der Welt Namens Manitoulin Island was ein Indianerreservat (eigentlich müsste man First Nation Reservat sagen) ist. Doch hatte ich nicht wirklich Zeit mir die Insel anzuschauen, denn ich war ziehmlich in Zeitnot, da ich noch eine Fähre erwischen musste (ansosten hätte ich 5 Stunden warten müssen und meine Streckenplanung wäre zunichte gewesen). Die Insel war sehr schön, denn es war sehr viel Farmland, doch keine großen Felder sondern immer schön kleine verschiedene Felder. Mit einigen fahrerischen Tricks hab ich das unmögliche doch noch möglich gemacht und bin 5 Minuten vor dem Ablegen der Fähre angekommen. 
Es war sehr lustig, denn diesmal schaukelte die Fähre relativ stark, wodurch man ettliche seekranke Leute sah. (Die Vorstellung ist nur sehr lustig, dass der Wellengang an einem See stärker war, wie auf dem Meer wie ich nach Vancouver Island gefahren bin) Auf der anderen Seite angekommen ging es dann weiter Richtung Ottawa. Doch wurde ich durch einige Aktionen aufgehalten, einerseits wurden mehrere Straßen von der Polizei gesperrt (ich weiß nicht warum), andererseits hab ich mir auch ganz schön verfahren. So tastete ich mich nach Toronto und verzweifelte fast an den Hwy in Toronto bei Nacht. Denn die Menge des Verkehrs war ich nicht gewöhnt, die Anzahl der Hwy (z.T. sind echt km lange 5 Hwy nebeneinander, die nur durch eine Leitplanke getrennt sind) Ich war heilfroh als ich endlich auf dem Richtigen Hwy war und in Richtung Ottawa fahren konnte. Schnell merkte ich, dass ich nicht mehr heute ankommen werde, denn das hohe Verkehraufkommen ermüdete mich recht schnell. So fuhr ich nurnoch bis Kingston und übernachtete an einem Parkplatz vor einem Tim Hortons um mir gleich am nächsten Morgen mein Frühstück zu sichern. An diesem Tag fuhr ich über 1600 km also wirklich eine große Tour ;)

Tag24

Tag 26:
Wie man schon raten kann, ging ich gleich nach dem Aufwachen zum Tim Hortons und wollte mir ein Hänchen Sandwich bestellen, doch wurde mir mittgeteilt, dass sie dies erst ab 9:30 hätten. Ich schaute auf die Uhr und es war 6:30, naja nicht ganz, daher nahm ich dann ein Truthahn Sandwich. Relativ bald ging es weiter nach Ottawa, denn eigentlich wollte ich die letzte Nacht schon in Ottawa verbringen. 
Die Fahrt von rund 200 km gingen sehr schnell vorbei, denn der Hwy fuhr sich so wie eine Autobahn (zuminderstens stelle ich sie mir noch so vor) Einzigst die Geschwindigkeit war noch etwas langsamer …
Dort angekommen fuhr ich zum Hostel um für 3 Nächte ein Dach überm Kopf zu haben. Da ich in Dawson City schon so ein lustiges Hostel hatte, dachte ich mir ein Gefängnis ist ein sehr guter Abschluss, so verbrachte ich 3 Nächte in einer Zelle. Das Gefängnis wurde 1972 geschlossen, bei weiteren erwünschten Informationen: http://en.wikipedia.org/wiki/Ottawa_Jail_Hostel
Obwohl eigentlich erst ab 1 Uhr das Einchecken möglich ist, durfte ich davor schon die Einrichtungen benutzen, nur ein Zimmer wurde mir noch nicht zugewiesen. Sehr erfreut nahm ich erst einmal eine schöne ausgiebige Dusche ala Knastfeeling.
Anschließend ging es gleich in den Regierungsbezirk. Von unterwegs rief ich den Bruder von meinem alten Mitbewohner an, der mir versprochen hat eine Stadtführung für mich zu machen. So vereinbarte ich für den nächsten Tag ein Treffen mit ihm. Den restlichen Tag war es mehr ein von Schattenplatz zu Schattenplatz gehusche, denn es war so drückend heiß und die Sonne ermüdete einen sehr schnell. Dennoch ging ich ein ganz schönes Stück bis ich wieder zurück ins Hostel ging und mein Zimmer bezog.

Tag26

Tag 27:
In der Früh ging ich dann zu dem ausgemachten Ort und wartete auf ihn. Generell war es sehr lustig, denn er wusste nicht wie ich aussehe und ich wusste nicht wie er aussieht ;) Naja nach ein paar lustigen Gesprächen mit fremden Leuten fanden wir uns und ich war ehrlich gesagt sehr erstaunt, wie ähnlich die beiden Brüder sind. So ging meine privat Tour los. Er weiß denk ich mal 10 Mal besser bescheid über Ottawa wie ich über München. So erzählte er mir soooo viel über die Stadt und zeigte mir alles was ich noch nicht gesehen hatte. Glücklicherweise war es nicht so heiß wie gestern. Nach einem guten und günstigen Mittagessen ging es dann in das Museum für Natur, dass mehrere Austellungen über Säugetiere, Reptilien, Gestein, Fische, Vögel usw. natürlich waren auch alle Zeitalter vertreten.
Am Abend ging es dann noch in eine Bar wo der Hunger wieder gestillt wurde. Anschließend war aber noch nicht der Abschied angesagt, sondern wir sind zurück in das Regierungsviertel gegangen, denn dort wird im Sommer täglich eine Sound&Light Show auf dem Parliament Hill. Dort wurde das gesammte Regierungsgebäude beleuchtet und in einer halben Stunde die gesammte Geschichte von Kanada erzählt. Selbst der Bruder von meinem Mitbewohner kannte diese Show noch nicht und meinte, dass er wirklich von der Vollständigkeit und Verständlichkeit beeindruckt ist. Doch anschließend gingen wir dann getrennte Wege und ich ging zurück zum Hostel.

Tag27

Viele Grüße

Flo

Dawson City (YT) - Winnipeg (MB)

Tag 13: (hier würde man diesen Tag eigentlich auslassen, genau so wie bei den Stockwerken aber naja ist mir auch egal)
In der Früh ging es erst einmal in das Stadt Museum indem sie vieles über den Gold Rush und die First Nations ausgestellt haben. Wodurch ich einen sehr guten Eindruck über die Stadt/Dorf bekommen habe. Anschließend ging es zu einer geführten Goldtour, bei dem man zu einem aktiven Unternehmen gefahren ist und dir dort alles erklärt wurde, wie früher geschürft wurde und wie heute. (eigentlich hat sich nicht viel geändert, nur dass sie jetzt Maschienen zum graben hernehmen, aber das Aussortieren ist immer noch per Hand und dass die verdienste immer geringer werden) Anschließend ging es dann für alle selber zum schürfen. Ich bin total stolz auf mich, da ich sogar etwas gefunden habe! Aber leider kein Nugget ;) Abschließend kann ich noch sagen, das es mich nicht erstaunt, dass der Goldpreis so hoch ist, wenn man einmal weiß wie die Unternehmen schürfen … Denn sie graben immer noch einfach auf gut Glück und eine Stelle mehrmals … 
Nach diesem erfolg erklamm ich den Midnight Dome ein Berg von dem man einen schönen Blick auf die Stadt bzw. Dorf
Am Abend ging es dann in das Downtown Hotel, wo man versucht hat mich den Sourtoe Cocktail trinken zu lassen(http://www.sourtoecocktailclub.com/sourtoe.html) aber hab mich dann doch dagegen entschieden, denn der sieht echt eklig aus :D Anschließend ging es dann weiter in das Casino. Alles wie früher, es war ein sehr lustiger Abend.

Tag13
Tag 14:

Vormittags ging es dann weiter. Ein Tagesziel hatte ich nicht, denn wenn es ein gegeben hätte wäre es Yellowknife gewesen und mir war klar, dass ich keine 2500 km an einem Tag fahren kann, so fuhr ich soweit ich konnte und übernachtete dann dort einfach.

Da ich keine Straßen doppelt fahren wollte, die ich auf dem Hinweg schon gefahren bin, wich ich auf Hwy aus, die meistens nur Schotterstraßen waren, so fuhr ich an diesem Tag allein sicher über 500 km auf nicht befestigten Straßen. Es war mancheinmal schwer einzukallkulieren, wie bald eine Tankstelle kommt, aber ich musste nicht einmal einen meiner Kanister benützen, also hat echt alles gepasst. Auf den Straßen war "überraschend" wenig Verkehr daher war es eine sehr angenehme Fahrt, bis auf zwei Ereignisse … 

Das erste war, als ich auf einer Schotterstraße unterwegs war und eine Ente auf dem Weg gelaufen ist, habe wie gewohnt abgebremst, doch dann kam sie aufeinmal auf das Auto zugerannt/geflogen (Ich vermute es war eine Selbstmordente) wodurch ich dann komplett den Stachel reinhauhen musste. Naja das Bremsen auf nicht geteerten Straßen ist ein wenig anders, woduch mein Heck ausgebrochen ist und ich schön im 45° Winkel gedriftet bin, bis ich den Wagen dann wieder grade bekommen habe, hat die Ente dann doch angst bekommen, oder es sich einfach anders überlegt und ist geflohen.
Nummer zwei war ein Bison (Es ist unglaublich wieviele Bison es hier gibt, ich hab echt aufgehört zu zählen, denn wenn immer mal wieder über 20 Tiere wo grasen ist es dann doch schwer zu zählen) Es war schon die Dämmerung im vollen gange und ich hab nach einem schönen Schlafplatz gesucht. Doch aufeinmal ist ein Bison der durch einen Busch nicht zu sehen war auf die Straße gelaufen. Es heißt zwar, man soll nicht lenken, denn man verreißt eh nur das Lenkrad und hat danach mehr Schaden, doch einerseits ob ich jetzt gegen n Tier fahr das fast ne Tonne wiegt oder ich auf einem verlassenen 4 Spurigen Hwy ausweiche … Ich habe mich für das 2.ere entschieden und hab somit beides gerettet, Tier und Wagen. Wenige km später kam ich dann auch am Muncho Lake an und übernachtete dorten.

Tag14

Tag 15:
Um kurz nach 6 Uhr ging es dann wieder weiter um noch am selben Tag in Yellowknife anzukommen. Daher wurden nur kurze Pausen gemacht und viel gefahren. Es wurden viele Tiere gesichtet, aber vorallem Bisons ;)
Als ich kurz vor Yellowknife war (geteerter Hwy) kam mir ein LKW entgegen und wirbelte einen stattlichen Stein auf, der mir in die Windschutzscheibe flug, es war ja klar, dass mir sowas passiert, wenn ich auf einer geteerten Straße bin und nicht auf einen der über 1500 km Schotterstraßen. So hielt ich stark fluchend an und schaute mir mal den Schaden an und klebte Tesa auf die Stellen (beim Abrollen gabs gleich n 2. Loch) ab und fuhr weiter nach Yellowknife. Endlich angekommen machte ich mich auf die Suche nach einem WLAN, ich hatte zwar Handyempfang, aber nur von einem sehr sehr sehr komischen Roamingpartner (mir wurde der Name angezeigt: 302620) Nach einer wirklichen Ewigkeit fand ich endlich eins und informierte mich, ob das meine Versicherung deckt oder nicht und wo ich das reparieren lassen kann. Es kam dabei herraus, dass es, das Beste ist, wenn ich das erst in Edmonton machen lasse. Obwohl Yellowknife die Hauptstadt von den Northwest Terretories ist, mit 20.000 Einwohnern und somit die Hälfte der Bevölkerung des Staates leben.

Tag15

Tag 16:

Am nächsten Morgen ging es dann zur Visitor Info um mich über die Stadt zu informieren und zu sehen wie lange ich in der Stadt bleibe. Doch außer einen schönen Wanderweg um die Seen hatten sie nicht zu bieten. Nicht einmal eine Führung in der man etwas über die Geschichte der Stadt erfährt (Gold und Diamanten). Daher war ich recht enttäuscht und genoss daher nur die Natur (leider konnte ich das auch nicht so lange, denn ich wurde unglaublich von den Mücken gefressen, bei nachfrage in der Visitor Info wurde mir gesagt, dass es dieses Jahr nicht mal ein schlimmes Jahr mit Mücken ist … ich will echt nicht dort sein, wenn die mal ein schlimmes Jahr haben, denn das jetzt war schon für mich zu viel) Um mich anschließend schon wieder nach einer kurzen Stadtrundfahrt auf den Weg in Richtung Edmonton. Die Strecke war sehr anstrengend, denn wenn ich die Windschutzscheibe mal reinigte, musste ich dies schon nach wenigen Minuten wieder tun, da so viele Insekten rumflogen (Das Reinigen mit dem Scheibenwischer ist dort recht sinnlos, denn die Insekten kleben einfach zu sehr und obwohl ich einen mix aus selber wischen und spritzen mache hab ich einen Wasserverbrauch von um den 3 Litter!) und anschließend ging dann noch ein Gewitter los, mit Platzregen, Hagel und Nebel. Als sich mein Tank dem Ende näherte entschloss ich mich neben einer Tankstelle zu campen und am nächsten Morgen zu tanken.

Tag16

Tag 17:
Nach einem Frühstück wollte ich dann tanken, doch wurde mir mitgeteilt, dass die erst in 1,5 bis 2 Stunden aufmachen, so entschloss ich mich weiter zu fahren und dann bei der nächsten Tankstelle Benzin zu holen. Es war eine gute Entscheidung, da jeweiter ich Richtung Edmonton kam, desto günstiger wurde das Benzin (Von 1,59$ den Litter kurz vor Yellowknife bis 1,06$ in Edmonton)
Es war eine große Umstellung von bergigen Landschaften und oder Waldlandschaften zu offenen Feldern zu kommen. Teilweise roch es in meinem Auto einfach nurnoch nach Raps, da man km lang an Rapsfäldern entlang gefahren ist.

Am Abend kam ich endlich in Edmonton an und suchte das Hostel auf und entschied mich 3 Nächte zu bleiben. Anschließend saß ich noch mit einigen Leuten vom Hostel zusammen, nachdem ich einen Termin für die Reperatur meiner Scheibe gebucht hatte.

Tag17
Tag 18:
Vormittags bekam ich dann einen Anruf von dem Reperaturunternehmen, die mich fragten ob ich nicht schon heute Zeit hätte, so sagte ich gleich zu und hatte um 12:30 einen Termin, leider erfuhr ich, dass ich den Schaden selber zahlen musste, aber 60$ sind jetzt auch nicht sooo schlim. Während der Reperatur schlenderte ich durch die Innenstadt und besorgte mir einiges Informationsmaterial für Edmonton. Erstaunlicherweise gibt es garnicht einmal so viel was man in Edmonton sehen kann, so plane ich für morgen eine Tour durch die ganzen Parks die sich quer duch die Stadt und dem Fluss entlang reihen.
Als ich wieder einen Anruf bekam holte ich mein Auto wieder ab alles lief einwandfrei, nur ein wenig Dreck konnte er aus den Rissen nicht entfernen, daher sieht man die Reperatur, wenn man genauer hinsieht. Beim Fahren stört es einen überhaupt nicht, denn es sieht so aus, als wäre da ein kleiner Fliegendreck an der Scheibe. Ich fragte noch nach, ob ich mein Auto nicht einwenig länger bei ihnen parken könnte. Sie hatten nichts einzuwenden. So ging ich wieder in den Downtown bereich und machte einige schöne Fotos. Auf dem Rückweg gab es noch einen schönen doppelten Regenbogen mit Sonnenuntergang zu sehen, doch konnte ich nicht wirklich gute Bilder machen, da ich zu der Zeit im Auto saß und nicht halten konnte.
Tag18

Tag 19:
Am Vormittag fuhr ich dann mit dem Rad in die Innenstadt, was ein wenig verwirrend war aber letztendlich bin ich pünktlich zur Stadtführung gekommen. Dort hab ich einiges interessantes über die Stadt erfahren, z.B. wenn man die ganzen Parks in Edmonton addiert (die meißten hängen von vornherein schon zusammen, doch haben andere Namen) ergeben sie die 22 fache Größe des New York City's Central Parks. Anschließend ging es wieder auf das Fahrrad und fuhr die ganzen Flussparks ab. An dem weitest entfernten Punkt vom Hostel zogen dann Gewitterwolken auf, obwohl es doch den ganzen Tag so schön warm und sonnig war, so packte ich schnell mein Zeug und radelte schnell in Richtung Hostel, doch das Gewitter zog vorbei, wodurch ich zum Glück trocken nach Hause gekommen bin. 

Tag19

Tag 20:
Früh ging es dann wieder weiter nach Regina (die Hauptstadt von Saskatschewan aber nicht die größte Stadt) Nach einer sehr schönen aber nicht hügligen fahrt (welch Verwunderung ;)) kam ich um kurz nach 10 in Regina an und fuhr gleich weiter zum Hostel. Doch wurde ich enttäuscht, denn das Büro war geschlossen, da sie nur bis 10 Uhr Anmeldungen annehmen. So fuhr ich zu der nächsten Möglichkeit wo ich mein Auto parken konnte und übernachtete. Was mich aber einige Zeit verwirrte war die Uhrzeit, denn bei dem Überfahren der Grenze von Alberta nach Saskatschewan kommt man auch in eine neue Zeitzone, so wollte ich die Uhr in meinem Auto und an meinem Handy ändern. Aber als ich die neue Stadt eingegeben hatte, blieb die Uhrzeit gleich (gleiche Uhrzeit wie in Edmonton). Anschließend gab ich die Stadt Winnipeg, Manitoba ein (gleiche Zeitzone aber anderes Bundesland) und bekam eine andere Uhrzeit. Während der Fahrt rätzelte ich ein wenig rum, bis ich bei einer Pause das schlaue Internet befragte. So kam raus, dass Saskatschewan das einzigste Bundesland von Kanada ist, dass keine Sommerzeit hat. Aber Manitoba schon! Daraus folgt, dass Saskatschewan im Sommer die gleiche Uhrzeit wie Alberta und im Winter die gleiche Zeit wie Manitoba hat. Sehr verwirrend das ganze, wenn man keine Möglichkeit hätte das Internet zu befragen ^^

Tag20

Tag 21:
Nach einigen Stunden schlaf ging es dann weiter. Doch außer einer schönen Parkanlage hatten sie nichts zu bieten, so enschloss ich mich keine 2 Tage hier zu bleiben, sonder gleich weiter zu fahren. Gesagt getan ging es wieder in den Norden. Doch hat diesmal meine Planung nicht gepasst, denn eine essenziell wichtige Straße war gesperrt, wodurch ich knappe 250 km wieder zurück fahren musste um zu dem gewünschten Hwy zu kommen. Da dies nicht schon schlecht genug war fing es am Abend dann auch noch zum regnen an, und dies hörte erst gute 30 Stunden später wieder auf. Auf dem Weg leutete mein Ölwechsel Licht auf und so suchte ich mir einen Mechaniker und fand einen Ölwechsel Drive-Throught was ich sehr lustig fand^^ In der Nacht parkte ich dann mal wieder auf einer Raststätte und übernachtete dort.


Tag21

Tag 22:
Es hatte die ganze Nacht durchgeregnet und so machte ich mich bei einem nicht schönen Regenwetter weiter in Richtung Flin Flon. Durch den gestigen Umweg hatte ich auch relativ wenig Sprit im Tank und würde so nicht bis in das nächste Dorf kommen, so musste ich ein paar Litter für überzogene 1,579$ für den Litter bezahlen. An diesem Tag war auch eigentlich nur fahren angesagt, denn ich wollte so schnell wie möglich in Winnipeg sein und langsam auch zum Ende kommen. Denn entweder hätte ich mehr Zeit einplanen sollen oder weniger Städte ;) So fuhr ich durch einen National Park und lachte über jedes Schild, wo es hieß, dass es zu dem Mt. … geht und wenn man in diese Richtung geschaut hat sah man nichts :D Wobei man sagen muss, dass der Norden deutlich hügeliger ist als der Süden. Am Abend kam ich dann auch in Winnipeg an, das fahren in der Stadt war sehr hektisch, denn wegen dem Strühregen war die Sicht eingeschenkt und immer mal wieder tauchten Pylonen einfach in der mitte der Fahrspuren auf. Wodurch ich dann froh war als ich endlich am Hostel ankam. Doch es ging bei weitem noch nicht gleich ins Bett, denn es wurde mir mitgeteilt, dass am Tag davor es erst einen Einbruch in ein Auto bei ihnen gab, wodurch ich ca 1,5 bis 2 Stunden mein Auto ausräumte, damit keine wertvollen Sachen usw im Auto waren. 


Tag22

Viele Grüße aus Winnipeg

Flo

 

Anchorage (AK) - Dawson City (YT)

UPDATE: Katen und Fotos wurden nachgetragen

Weder einmal sind einige Tage vergangen und so viel ist passiert. Doch wenn ich keine Möglichkeit habe irgendwie Internet zu bekommen kann ich auch nichts dafür. ;)

Tag 7:
An dem 2. Tag in Anchorage ging ich auf nen Berg von dem man einen sehr schöne Sicht auf Anchorage hat, wenn das Wetter passt, doch es war recht neblig wodurch nur auf dem halben Höhe schöne Fotos von Anchorage gemacht wurden. Was ich sehr lustig fand, am Anfang waren wirkliche Menschenmassen auf dem Wanderweg, doch je höher man kam desto mehr Leute sah man die nicht mehr weiter konnten :-D Auf dem Rückweg traf ich eine Frau und kam mit ihr ins Gespräch und erfuhr, dass sie von Mt. Baker (20 km Luftlinie von Vancouver in den USA) leb. Um mich einwenig kürzer zu fassen letztendlich kam heraus, dass sie auch nach Fairbanks will, so war das recht gut für mich, denn so konnte ich die Hälfte vom Spritgeld sparen und vereinbarten einen Treffpunkt für morgen.
Als ich dann wieder am Hostel angekommen war, wurde ich gefragt ob ich nicht mit weggehen möchte. So ging eine kleine Gruppe, bzw. fuhr zu einer Party, auf der auch Leute ab 18 reinkommen (man sind die Taxis hier günstig!). Doch als wir ankamen wurde uns gesagt, dass diese Veranstaltung schon längst vorbei war. So drehte ein großer Teil wieder um, da sie noch nicht 21 waren. Eigentlich hätte ich auch bei dieser Gruppe dabei sein müssen, doch durch einen glücklichen Zufall war ein Österreicher dabei, der einen Führerschein für mich hatte. So ging es in eine Poolbar in dem wir den Abend schön ausgeklungen haben. An diesem Abend hab ich mich wieder richtig jung gefühlt. So als wäre ich 15. ^^

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Tag 8:
Am nächsten morgen gabelte ich die Frau auf und es ging in Richtung Fairbanks. Auf dieser Strecke kommt man an dem höchsten Berg Nordamerikas vorbei. (Mt. McKinley 6194 m) Vom Hwy konnte man ihn recht gut sehen, doch wurden kaum Fotos gemacht, da wir in den Denali Nationalpark, in dem der Berg ist, eine Wanderung machen wollten.
Als wir an der Visitor Info ankamen und nach einer Wanderkarte fragten wurde uns breit erklärt, dass sie sowas hier nicht haben, denn hier gibt es bloß "Offtrail hiking" Es war uns einwenig suspekt, daher erkundeten wir die nähere Umgebung und fanden ein super Trailsystem. Wir lachten seit diesem Punkt über das Offtrail hiking. Besonders als wir auf einem Gipfel waren wo ein Schild zu sehen war wo draufstand "Trail ends here" aber der Weg ging noch deutlich weiter. Also müsste man das doch "Off Offtrail hiking" nennen oder?
Nach einer sehr schönen Wanderung aber keiner Sichtung von Mt. McKinley (der hat sich schön in den Wolken versteckt) ging es weiter nach Fairbanks. So kamen wir um ca. 2 Uhr Nachts in Fairbanks an und brauchten ein Hostel. Da aber keines frei war, oder sie sich nicht meldeten (man kann zu jeder Tageszeit im Hostel anmelden), doch als wir die Liste nocheinmal durch gingen, fanden wir heraus, dass wir ein Hostel vergessen hatten. So wurde dies gleich angerufen und hatten sogar noch Betten frei. Also gleich ging es in die Richtung von dem Hostel. Als wir ankamen sah es eher wie ein Hotel aus, als ein Hostel. Aber wir waren einfach nur noch müde und wollten ins Bett. Wir erfuhren, dass es ein "Hostel" und ein Hotel ist, wobei sich das Hostel nur ein Baumhaus und ein Wohnmobil Trailer ist. Und vorallem nicht wirklich günstiger ist, als wenn man sich ein Zimmer teilt mit einem eigenen Bad! So entschlossen wir uns ein Zimmer zu teilen.

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Tag 9:
Am darauffolgenden Tag fuhren wir zu den Chena Springs. Eine heiße Quelle, bei der der Eintritt mal nicht überzogen teuer ist. So war ich erst einmal fast den vollen Tag wandern um anschließend mich einige Zeit in den heißen Quellen auszuruhen. Um am Abend mich in Richtung Arktischen Kreis aufzumachen. Denn in Fairbanks gab es nicht wirklich etwas zusehen was mich interessiert hätte

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Tag 10:
Da ich natürlich nicht die ganze Strecke in der Nacht geschafft habe ging es am nächsten morgen gleich weiter Richtung Norden. Auf geteerten Straßen und lange Zeit auch auf Schotter. Wobei ich sagen muss, dass die Schotterwege besser zufahren waren als die geteerten ^^ Als ich dann am Vormittag ankam fuhr ich ein Stück weiter um zu der Visitor Info zu kommen. Dort wurde mir mitgeteilt, dass es weiter nördlich ein super Gebiet zum Wandern gibt, so bin ich nocheinmal um die 160 km weiter gefahren und ich muss sagen es hätte sich echt gelohnt, wenn es nicht auf der Hälfte des Weges (v

om Wandern) zum regnen angefangen hätte, wodurch die Sicht gleich 0 war. Daher drehte ich dann auch um und fuhr wieder Richtung Fairbanks. Für die Leute die es interessiert: mein nördlichster Punkt war bei dem 69. Breitengrad also um die 180 km vom Arktischen Meer entfernt.
Auf dem Rückweg wollte ich nicht wieder an einer unverschämt teuren Tankstelle tanken, die 40¢ teurer pro Liter war wie der normale Preis, doch es war die einigste Tankstelle in den nächsten 430 km. So kalkulierte ich ein wenig und kam auf das Ergebnis, das mein Benzin reichen sollte wenn ich einen meiner 2 Reservekanister benütze. So fuhr ich los und war wirklich sehr gespannt ob es klappte oder nicht. Als dann die Reservetank Anzeige aufleutete goss ich noch den 2. hinein und kam schließlich an der Tankstelle an ohne, dass die Lampe nocheinmal anging. So fuhr ich einfach nur noch aus der Stadt und suchte mir ein wenig außerhalb der Stadt an einem See einen Schlafplatz wo ich dann um 6 Uhr in der Früh dann endlich schlafen konnte. (Um es nocheinmal zu verdeutlichen man kommt sowas aus dem Rhythmus wenn es einfach 24 Stunden hell ist)

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Tag 11:
Nach einem schönen Schlaf im Auto ging es dann Richtung … (bin echt enttäuscht dass keiner geraten hat!) Dawson City. Doch bin ich nicht über die Grenze gekommen, denn sie war zu. Auf dem Schild beim einfahren auf den Hwy stand, dass sie um 7 Uhr zumacht, direkt an der Grenze stand, dass sie um 6 Uhr zumachen. Mir war schon klar, dass ich beim überschreiten der Grenze in eine andere Zeitzone kommt, doch verstehe ich nicht, warum sie nicht an den Schilder schreiben welche Zeitzone sie meinen. So kam ich um 6.20 an der Grenze an und war schon zu. Daher fuhr ich einige hundert Meter wieder zurück und übernachtete auf einen Rastplatz nach einem schönen langen Spaziergang auf einen der Bergkämme.

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Tag 12:
In der früh ging es dann auf dem "Top of the World" Hwy, auf dem man eine super Panorama Sicht haben sollte im stärksten Nebel nach Dawson City. Dort erkundigte ich mich erst einmal was es alles zu sehen gibt und entschied mich 2 Nächte in dem Hostel zu bleiben. Ja Thema Hostel … so etwas sieht man echt nicht häufig. Denn es gibt keinen Strom, nicht wirklich fließend Wasser nur aus einem Art Gartenschlauchsystem und wenn man kochen oder duschen will muss man erst einmal Feuerholz hacken um dann entweder damit den Ofen zu betreiben oder das Wasser zu erwärmen. Ich muss sagen es ist echt einmal was man mal machen muss! Da fühlt man sich gleich um ein paar Jahre in die Vergangenheit versetzt.
Den restlichen Tag verbrachte ich in Dawson City und schlenderte durch die Straßen. Nach einem ausgiebigen Mahl beim Chinesen ging es wieder zurück zum Hostel wo man noch gemütlich um ein Lagerfeuer gesessen ist.

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Viele Grüße aus Dawson City
Flo

Whistler (BC) - Anchorage (AK)

So der Tag ist gekommen wo ich schweren Herzens Whsitler verlassen muss. 
Die letzten Tage war ist sogut wie die ganze Zeit unterwegs, wodurch sich das Einpacken immer weiter zurück geschoben hat. Welch wunder, anstatt um 9 Uhr in der Früh aufzubrechen wurde es fast 16.00 Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen kann, dass echt alles schief gelaufen ist was schief laufen konnte … so wurde ich alleine durch diese Sachen, wie z.B. SD-Karte funktioniert nicht sicher 3 Stunden aufgehalten.

Als ich endlich alles im Auto hatte hieß es, zum Büro zu fahren und meine Schlüsselkarte abzugeben und mich abzumelden. Zum Glück hab ich mich schon am Abend/Nacht von meinen Freunden verabschiedet, was eigentlich nur ein gemütliches Beisamensitzen sein sollte, doch anschließend sind wir dann noch auf eine Houseparty gegangen und und und …

Tag 1:
Da ich so spät losgekommen bin war mir klar, dass ich mein eingentliches Ziel (Prince George) nicht erreichen werde, so fuhr ich einfach, bis ich müde wurde und das war dann um die 120 km vor Prince George. Machte auf einer Raststätte halt und schlief dort.

Die Landschaft war sehr schön, denn die Bergketten änderten sich von mal zu mal. Aber hauptsächlich ging mir Whistler durch den Kopf …

Tag1

Tag 2:
Um 6 Uhr in der Früh ging es dann schon wieder weiter, da ich zu faul war meinen überraschend vollen Wagen so umzuräumen, dass ich im Kofferraum schlafen konnte, so schlief ich einfach auf dem Fahrrersitz. Außerdem war es in der Nacht doch kälter als gedacht, sodass ich froh war als ich die Heizung unterwegs anschlaten konnte. 
Meinen ersten Halt des Tages machte ich in Prince George und wollte dort einerseits mir die Stadt anschaun und andererseits in der Gegend etwas Wandern. Doch als ich so durch Prince George gefahren bin, sah alles sehr trist aus und es gab auch nur wenige Wandermöglichkeiten, doch einige km östlich gab es einen Park mit sehr alten Zedern (bis zu 2000 Jahre) So fuhr ich bis nach Dome Creek und machte dort eine ca 1,5 stündige Wanderung.

Tag2
Wo ich sogar Gold gefunden habe! Naja nicht wirklich viel und konnte es auch nicht mitnehmen, denn ein einem Gebiet haben die Zedern Goldpartikel aufgenommen die sich an der Rinde wie Moos festgesetzt haben.
Anschließend ging es dann Smithers wo ich gehört habe, dass es gute Fahrradwege geben sollte. So stoppte ich dort für 3 Stunden und fand ein paar richtig schöne Trails.

Tag2

Da man langsam richtig merkte, dass es viel viel viel später dunkel wurde fuhr ich gleich weiter in Richtung Terrace. Einige km westlich davon übernachtete ich dann.

Tag 3:
Wieder einmal um kurz nach 6 Uhr ging es dann weiter, obwohl ich diesmal im Kofferraum geschlafen habe, was überraschend bequem und warm war, und steuerte Prince Rupert an. Irgendwie war es schon wieder wie gestern, dass die Stadt recht öde ist, doch war die Fahrt zu dem Ziel recht beeindruckend. So machte ich mich wieder auf die Rückfahrt und machte einen kurzen Bike stop in Terrace um anschließend mich in Richtung Norden aufzumachen. 

Ich umgieng den großen Hwy und fuhr einen kleineren, der einmal für knappe 100 km einfach nur eine Gravelroad war ;) war aber nicht wirklich langsamer als die andere Route, denn die Strecke war kürzer.
An dem Tag wurden viele Fotos gemacht, da einerseits es sich ständig vom Bergland ins Flachland gewandelt hat. Was echt beeindruckend war. An diesem Tag hatte ich bis jetzt auch meine persöhnliche Highscore an Tiersichtungen: 16 Schwarzbären, 3 Grizzlybären, 5 Rehe und 3 Elche.

Baer

Ich bin nicht ganz in den Yukon gekommen so machte ich einige km davor um ca. 1 Uhr in der Nacht halt (es war immer noch nicht ganz dunkel). Und an diesem Tag musste ich das teuerste Benzin (vermutlich) Kanadas tanken. Ganze 1,46$ (1,05€) für den Litter! Ihr denkt zwar wie günstig ist das denn, doch normalerweise fließt das Benzin in Kanada für um die 1,30$! 

Tag 4:
Gleich in der Früh ging es nach Watson Lake um mir den berühmten Schilderwald anzuschauen.

Schilderwald
Ich war echt überrascht wie groß der war (über 50.000 Schilder), denn normalerweise sind hier die Sehenswürdigkeiten recht klein und enttäuschend … So wurden einige lustige Schilder fotografiert und als ich endlich das Münchner Stadtschild gefunden hab, hing natürlich ein Wiesnherz mit dem Schriftzug: Gruß aus München dorten ;)

Muenchen

Da Watson Lake die 3. größte Stadt von Yukon ist, dachte ich, dass ich wenigstens dort einen Strich Handyempfang habe, doch als ich die "Stadt" gesehen habe war mir klar, dass ich dort diesen Luxus nicht habe, denn das Dorf hat nur 800 Einwohner. Etwas anderes als den Schilderwald hatten sie auch nicht zu bieten, so machte ich mich voller Hoffnung auf den Weg zur Hauptstadt von Yukon Whitehorse. Es wurden einige Stops gemacht um kleine Wanderungen zu machen, denn es waren einige kurze Trails entlang des Hwy. 

So kam ich am späten Nachmittag in Whitehorse an und wollte endlich einmal wieder ein ein Hostel, doch zu meinem Pech waren beide völlig ausgebucht, so entschied ich mich in ein Motel zu gehen. Den restlichen Tag war ich in der Stadt unterwegs, doch wirklich viel zusehen gabs auch hier nicht, wodurch ich noch einen kurzen ritt mit meinem Fahrrad machte und anschließend am Zimmer meine Route überarbeitete. Denn eigentlich war mein Plan nur bis Watson Lake zu fahren und dann mich gleich auf den Weg nach Yellowknife zu machen, doch warf ich diesen Plan eindeutig über den haufen und erweiterte meine Reise "einwenig" Obwohl es noch nicht einmal dunkel wurde ging ich um 2 Uhr nach einer sehr angehmen Dusche ins Bett (Whitehorse hat im Juli 19 Stunden Tageslicht und die restlichen Stunden Dämmerung) 

Tag 5:
Da Whitehorse einige sehr schöne längere Wanderwege zubieten hatte konnte ich mir sowas nicht entgehen lassen und machte eine ca. 6 Stunden Wanderung auf den Grey Mt. vondem man einen sehrschönen Blick auf Whitehorse (nicht wo wirklich interessant) und die ganze Umgebung (das war interessant ;) ) hatte. Ich konnte es garnicht glauben, dass auf der Rückseite des Berges ein großer türkis blauer See mit riesigem Sandstrand war!

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Eine Notiz für mich und Weißheit für euch:
tragt niemals wirklich niemals micro Socken beim wandern! Denn nach der Wanderung hab ich jetzt an beiden Füßen eine Blase die jeweils die ganze Ferse abdeckt … aber ansowas hab ich natürlich nicht gedacht, so heißt es jetzt für mich viel in Flipflops gehen und meine Zehenschuhe tragen ;)

Grey_mountain
Als ich dann erschöpft am Auto angekommen war und glücklich war endlich meine Schuhe auszuziehen ging es dann in Richtung Alaska (Ja liest richtig!) Genauer gesagt in Richtung Anchorage (die Hauptstadt). Da ich durch die Wanderung nicht den ganzen Tag Autofahren konnte machte ich kurz nach Tok (Alaska) mein Tagesziel.
Achja ich kann ja noch was über die Grenze schreiben :D
Als ich an der Kanadischen Grenze vorbei gefahren bin kam kurze Zeit danach ein Schild aufdem stand, dass die US Grenze in 30 km ist :D Jeder geht natürlich davon aus, dass es dort einen 30 km breiten Streifen staatenloses Land gibt, doch haben bloß die Kanadier ihre Grenze am Rand ihrer Ortschaft gebaut, so hat man kurz vor dem Ende der 30 km eine Raststätte, bei der die Landesgrenze am Boden verläuft, sodass man schön von Land zu Land springen kann (standard ;) ) Als ich dann an der US Grenze angekommen bin, war ich sehr verblüfft wie schnell das ging (Ein guter Vergleich wäre es, als ob ich nach Italien fahren würde), denn es wurde nur mein Ausweis kontrolliert 2 Fragen gestellt und schon ging es weiter. Kurz vor meinem Übernachtungshalt tankte ich wiedereinmal meinen Wagen voll, doch diesmal nicht für 1,46$ den Litter sondern für 0,989$ (0,709€) den Litter (god bless america ;) )

Tag 6:
Es dann von Tok nach Anchorage. Was ich echt eine Stadt nenne (hat fast 10 Mal mehr Einwohner wie Whitehorse also knappe 300.000 Einwohner und 6 Flughäfen! und noch weitere Wasserflughäfen, wodurch man überall und immer Flugzeuge hört. Davon sind zwar 2 Militärflughäfen aber, dass macht es nicht besser, denn es starten und laden die ganze Zeit irgendwelche Militärmaschinen …
Man würde kaum glauben, dass man in Alaska ist, denn hier ist alles vorhanden was man begehrt.
Die Fahrt verleif relativ langsam, denn die hälfte der Strecke war eine Baustelle wo man immer auf ein Pilot Car warten musste und dem dann einen bestimmten Weg folgen musste. Manchmal sah ich echt keinen Sinn darin, denn man fuhr die gleiche Strecke wie man sonst auch gefahren wäre ;)

Pilot_car

Die Berge änderten sich ständig von steilen Bergen über flachen Bergen zu absoluten Flachland. Manchmal streckten sich die Gletscher Meterdick neben dem Hwy entlang und manchmal sah man nicht einmal mehr ein Fleckchen Schnee auf den Spitzen der Berge.

Gletscher

Wie manch einer jetzt schon bemerkt haben dürfte bin ich schon um die 1600 km von meiner ursprünglichen Route abgewichen und es wird noch mehr! Denn es geht nach einem 2 tägigen Aufenthalt in Anchorage nach Fairbanks (600 km) nördlich von Anchorage. Weitere Routeneinzelheiten bekommt ihr in den nächsten Tagen ;)

Man kann noch erwähnen, dass es im Norden kaum ein kleines Auto gibt, der Verkehr besteht hauptsächlich aus "kleinen" Wohnwägen und Pickups.

Kleine_autos

Ich machte mir heute einen schönen Abend und bin das Erste mal seit einem Jahr ins Kino gegangen und schaute mir anschließend noch etwas von der Stadt an (der Film beginnt zwar erst um 22:30 aber da es nicht wirklich dunkel wurde hatte ich ja ne Menge Zeit)
Fals man frägt was ich angeschaut habe. Es war Transformers 3 in IMAX 3D und es hat sich gelohnt, die Story war zwar (wie gedacht) nicht wirklich doll, dafür waren die 3D Effekte deutlich besser wie bei den 3D Filmen die ich in den letzten Jahren in München gesehen habe. 

Viele Grüße aus Anchorage

Flo

p.s.: ein kleiner hind für euch wie es weitergeht:
Jeder kennt die Stadt und ist in vielen Filmen erwähnt, sie wurde auch "das Paris vom Norden" bezeichnet.
Viel spaß beim raten ;) 

Mosquito Lake

Gestern war geplant knappe 150 km weiter in den Norden nach Lilloet zu fahren um dort die Biketrails zu nutzen. Denn dort sollte es 25 Grad Sonnenschein haben, wobei es in Whistler regnen sollte. So brachen wir relativ früh auf und fuhren nach Lillooet, ein 2500 Seelen Städtchen, wenn man jedoch in der Stadt ist denkt man eher, dass dort maximal 250 Leute leben.
Da wir nicht genau wussten wo die Trails beginnen, sind wir erst zum Visitor Centre gefahren um dort eine Karte zu bekommen, doch wie wir feststellen mussten war sie geschlossen. So fragten wir die Einwohner, doch irgendwie keiner wusste genau wo sie starten. (Es soll ein Trailsystem von rund 135 km in Lillooet sein) Daher fuhren wir einige Zeit herum ohne etwas zu finden.
Nach einiger Zeit entschlossen wir uns dann, zurück zu fahren und in Pemberton (40 km nödlich von Whistler) Biken zu gehen. Das Gebiet heißt Mosquito Lake, denn dort gibt es einen Bergsee der so heißt

Als wir endlich dort angekommen sind ging es los, erst einmal einen recht langen Anstieg mit dem Fahrrad auf einer Schotterstraße um zu dem Ausgangspunkt zu kommen. Doch war das Glück an diesem Tag nicht auf unserer Seite so fanden wir keinen wirklich guten Trail, sondern schoben die Räder die ganze Zeit fast nur aufwärts und immer als wir dachten, es kann nicht mehr weiter hochgehen wurden wir eines besseren gelehrt. Nach gefühlten Tagen an Fußweg, es waren so um die 4 Stunden die wir das Fahrrad bergauf schoben, kamen wir endlich oben an und fuhren einen recht guten Trail bis nach ganz unten. Obwohl es nur 30 km entfernt ist, waren die Tails deutlich trockener und sandiger als hier in Whistler. Wodurch wir unsern Spaß hatten, endlich einmal wo anders zu Fahren.

Wie manche schon in Facebook gelesen haben, ja es gibt einen guten Grund warum es Mosquito Lake heißt, denn ich hab noch nie so viele Mücken in einem Areal wie diesem gesehen. Die Frauenfußballmanschaft hat zwar das Fußballspiel gegen Kanada gewonnen, dafür haben die Kanadier bezüglich der Mückensticke absolut gewonnen. Sie hatten 2 bzw. 3 und ich 53 Stiche … Ich wurde alleine um die 20 mal durch mein Tshirt gestochen! Sowas hab ich echt noch nie erlebt und das Gebiet ist jetzt ein persöhnliches Sperrgebiet. Denn sowas tu ich mir nicht nocheinmal freiwillig an. ;)
Müde und ich richtig zerstochen sind wir dann wieder nach Hause gefahren.

Jetzt sind es nur noch 5 Tage bis ich aufbrechen muss. Die Zeit vergeht immer schneller und man will immer mehr Sachen noch machen, doch die Zeit wird immer knapper. Das richtige Einpacken und einräumen in das Auto wird wohl in 2 oder 3 Tagen schon passieren, damit ich nicht in Zeitnot komme.

Viele Grüße aus Whistler

Flo 

Juni die Zweite

So mit ein wenig Verspätung kommt jetzt auch der Rest des Trips.

Den 2. Tag in Seattle hab ich genützt um mir den nördlichen Teil von Downtown anzuschauen und eigentlich den Rest auch :D So war ich dann von morgens in der Früh von 7 bis abends um 12 Uhr unterwegs. Ich finde, dass die Stadt Vancouver sehr ähnlich sieht, nur dass die kanadische Freundlichkeit völlig fehlt. Dafür ist das Wetter deutlich besser ;).
Am 3. Tag ging es dann wieder zurück in Richtung Kanada doch machte ich einen längeren Stopp in Bellingham

um ein bisschen zu biken, denn das Wetter in den USA war einfach perfekt.
Anschließend ging es dann über die Grenze, wo es dann gleich zum Nieseln angefangen hat, doch zum Glück bald wieder aufgehört hat. So nahm ich gleich die Fähre von Tsawwassen (Südlich von Vancouver) nach Swartz Bay (Östlich von Victoria der Hauptstadt von Vancouver Island) und darauf gleich weiter nach Victoria.

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Dort angekommen suchte ich erst einmal die Jugendherberge auf um mir ein Bett für die Nacht zu sichern. Was auch ohne Probleme gelang, bloß war das Zimmer nicht so wie gedacht 

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denn es gab nur ein Zimmer mit 45 Betten und genau überhalb der Straße waren die Discos und Bars, also perfekte Vorraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Die Stadt war irgendwie nichts besonders, die ich in einem Nachmittag mit dem Fahrrad abfahren konnte und mich es nicht gereizt hat noch einen Tag länger zu bleiben.
So ging es am nächsten Tag recht unausgeschlafen weiter in Richtung Tofino. Doch als ich an mein Auto ging hing da so n weißer Zettel dran. Ja ihr geht von dem richtigen Zettel aus! Mein erster Strafzettel in Kanada, wegen falsch parkens, bessergesagt weil meine Motorhabe ein paar cm über die Markierung geschaut hat! Mit erst recht keiner Lust noch länger in der Stadt zu bleiben fuhr ich los. Ich machte erst einen kleinen Umweg über Soke um dort ein bisschen zu wandern und unterwegs einige Male halt um mein Bike auszufahren ;). Am Abend bin ich dann letztendlich in Tofino angekommen, wo ich mich gleich wieder aufs Fahrrad geschwungen habe und die Gegend erkundigt habe.Ich versuchte schwimmen zu gehen, aber weit über die Knie bin ich nicht gekommen, denn das Wasser hat sich kälter angefühlt, als wie bei den Seen in Whistler. Kann aber auch einfach daran liegen, dass es bewölkt und nicht gerade warm war. Daher fuhr ich einige Zeit den Strand entlang (nein nicht mit dem Auto, mit dem Fahrrad!)

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Um anschließend mich bei dem BBQ von dem Hostel zu beteiligen.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder weiter, besser gesagt erst zurück und dann in den Norden. Um schließlich in Port Hardy anzukommen, dabei kam ich zweimal an dem Ort Cambell River vorbei, wo ich jeweils einen Halt gemacht habe um das tolle Biking Gebiet zu nützen.
In der Früh ging es dann wieder Richtung Süden nach Nanaimo, wo ich nocheinmal Halt bei einigen Biking trails gemacht habe und anschließend mit der Fähre nach Horseshoe Bay übergesetzt und nach Whistler gefahren.

Insgesammt war ich dann 6 Tage unterwegs (für die Leute die mitgezählt haben, nein ich hab nicht immer in einem Hostel übernachtet, sondern in meinem bequemen Auto) und genau 2767,2 km gefahren. Damit ihr einen Überblick bekommt:

Grüße aus Whistler

Flo 

Juni

Und wieder einmal ist ein Monat herum …

 

Es ist der erste Monat wo das Skigebiet geschlossen ist, obwohl immer noch über 2,75 Meter Schnee liegt und die Pistenbedingungen besser wären, wie zum Teil in den Alpen, doch waren einfach zu wenige Leute am Berg und das waren nur Einheimische, da Whistler zur Zeit Touristenfrei ist und somit komplett ausgestorben. Aber darüber hab ich ja schon die letzten Monate geschrieben.

 

Der Schnee taut zum Glück immer weiter, wodurch immer mehr Biketrails befahrbar werden und das muss man ja ausnützen. Doch hab ich es wieder einmal übertrieben, wodurch ich jetzt eine Sehnenscheidenentzündung an der rechten Hand habe und so wie ich mich kenne hab ich die noch ne längere Zeit. ;) Anfangs hatte ich noch nen recht starken Muskelkater, wodurch ich nicht mehr gescheid zugreifen konnte (diesen Punkt hab ich während einer Fahrradtour gehabt und konnte nicht mehr bremsen) Aber naja ich musste ja den längsten Trail von Whistler fahren und war ausgerechnet dann auch noch zu hoch, wodurch es 30% Fahren und 70% gehen im Schnee war. Seit dem Tag hab ich es geschafft nicht mehr Rad zu fahren und das ist jetzt ne gute Woche her. Ist jetzt schon deutlich besser aber immer noch nicht weg und wenn ich in Whistler bin muss ich die letzten Tage noch ausnützen also wird es wieder schlimmer. ;)

 

Wer es nicht mitbekommen hat, bin zu den Final Spielen des Stanley Cups nach Vancouver gefahren, denn die waren die Favoriten und hätten es eigentlich mit Leichtigkeit gewinnen können, doch haben sie die letzten beiden Spiele verloren. Nach dem letzten Spiel 16. Juni gab es nach der Niederlage dann "kleine" Kravalle, indem ganz Downtown betroffen war.

 

So jetzt wird es wieder ein wenig detailierter, einerseits ist es erst gestern passiert, andererseits ist es endlich nicht mehr das alltägliche Leben ;)

 

Da ich die Nacht nicht in Vancouver verbringen wollte, bin ich anschließend in Richtung Seattle aufgebrochen, da ich das ja auch noch machen wollte und langsam wurde die Zeit dann auch schon knapp. So bin ich Abends um 10 Uhr an der Grenze gewesen und war sehr überrascht wie schnell das ging. Die haben nicht einmal mein Auto gefilzt! Danach ging es weiter nach Seattle (insgesamt ca eine 3 Stunden Fahrt). Als ich dann in Seattle war, war ich nicht wirklich müde und überlegte wo ich jetzt übernachten sollte. Daraufhin entschied ich mich in Richtung Ellensburg (180 km östlich) durch die Rockys zu fahren. Als ich sogut wie dorten war entschied ich mich, an einen der Raststätten halt zu machen und dort im Auto zu übernachten. Nach einer echt kurzen Nacht von 4 Stunden bin ich wieder (überraschend fit) weiter gefahren. 

Ich stellte fest, dass die Rockys hier deutlich anders aussehen wie in Kanada. (deutlich steieler und pyramiden förmiger) 

Auf der Fahrt nahm mein Hunger immer mehr zu, da ich bisher nur an ein paar Knäckebroten geknabbert habe und auf der Suche nach einer Gelegenheit für ein günstiges Frühstück war. Bis ich nach Leavenworth 
gekommen bin. Über dem Ortsschild war ein bayrisches Wappen montiert. Anfangs dachte ich, dass ich mich verschaut habe, doch als ich an jeder Laterne wieder Wappen sah war ich sehr verwunder. Es ist ein Dorf was von Deutschen gegründet wurde und daher sich viele Deutsche angesiedelt haben. Wie ich dann an einem Schild "Bavarian Backery vorbei gefahren bin, hab ich mein Ort für ein Frühstück gefunden. Doch das war eigentlich bloß eine Lüge denn der Bäcker war kein Bayer, sondern ein Westfale, aber bei solch einer Entfernung hab ich mal n Auge zugedrückt. ;) So gab es ne Breze, ne Nussschnecke und n "Bavarian Blended" Coffee.

Die Breze war für kanadische Verhältnisse ganz ok, doch hatte sie einwenig den Geschmack wie die von den Prezelmaker. (Für die die den Genuss noch nicht hatten: Verdammt süß und fettig) Die Nussschnecke  

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hat sogar gut geschmeckt und der Kaffe war wie n üblicher Kaffe. Für die Leute die sich fragen warum ich kein Bild von der Breze gemacht habe, aber sorry war dafür zu hungrig … ;)

So ging es endlich gestärkt wieder in Richtung Seattle (aber auf einer anderen Straße, wie auf dem Hinweg). Als ich dann am Steavens Pass angekommen bin machte ich eine kurze Pause und entschloss mich für 2 Stunden zu wandern und mir die Wasserfälle anzusehen.

Nachdem ich mir die Beine vertreten hatte ging es dann auch nach Seattle und fand nach einigen Umwegen das Hostel. (War mein Fehler, denn ich hatte die Adresse von dem Hostel nicht und es war auch nicht in Navigon vorgespeichert. Naja eigentlich schon, denn ich dachte es heißt anders. Es ist ein HI Hostel aber es nennt sich American Hotel) Den restlichen Tag nutze ich dann noch einwenig Seattle zu erkundigen. Am nächsten Tag (heute) ging meine Wanderung weiter. Die Stadt ist Vancouver sehr ähnlich nur, dass die Obdachlosen nicht direkt in Downtown sind, sondern einen Art Ring um Downtown bilden. Die Vorstädte sind richtig schön, denn man hat kaum große Straßen dorten, die Wohngebiete sind untertunnelt.

Als ich in die ersten Shops reinging stellte ich fest, dass die USA nocheinmal deutlich günstiger wie Kanada sind. Doch die Sachen nach denen ich suchte, konnte ich nirgends finden. Naja werd morgen dann wieder zurück nach Kanada fahren und auf dem Weg komm ich noch an einer Outlet Stadt vorbei (dort hat so ca jede Firma ein Outlet!) und hoffe, dass ich dort erfolgreich bin. Anschließend geht es nach Vancovuer Island, wo ich genau übernachte weiß ich noch nicht. denn eigentlich benötige ich 3 Tage für die Sachen die ich machen will, aber ich will nur 2 Tage brauchen. ;) Denn ich verlasse Whistler schon in 2 Wochen! Kann das noch garnicht glauben …

 

Grüße aus Seattle

 

ha endlich mal was anderes!

 

Flo

 

Mai

In nicht einmal 2 Monaten verlasse ich nun Whistler und mache mich auf den Weg Richtung Ostküste.

Ich hätte es nie gedacht, aber langsam reicht mir der Winter hier und greif eher zum Bike als zu den Skiern. Obwohl wir erst vorgestern 30 cm Pulverschnee bekommen haben, der aber gestern schon wieder an getaut wurde, da wir in einer "Warmphase" sind. 
So konnte man noch super Abfahrten erreichen, besonders wenn man gewillt ist einwenig mit den Fellen aufzuseitegen.

(download)

Die Lifte haben noch weitere 15 Tage geöffnet also hat man noch Zeit ein paar mal aufn Berg zu kommen. Danach sollte eigentlich der Bikepark, sowie die Wanderssaison auf Mt. Whistler beginnen, doch es ist noch so viel Schnee auf dem Berg dass wir alle schon rätseln was die machen wollen. Wir vermuten, dass sie die ganzen Biketrails freischaufeln und für die Wanderer Schneeschuhe ausleihen werden. Denn das wäre das einzigste was möglich ist außer einfach die Lifte geschlossen zu lassen. Doch keiner glaubt an diese Möglichkeit.

Da es jetzt eigentlich immer Plusgrade hat gibt es kaum noch Schnee im Tal, sogar auf den Biketrails gibt es kaum noch Schnee wodurch man jetzt immer mehr fahren kann anstatt zu schieben. Da ich glücklicherweise seit gut 2 Wochen mein Fahrrad habe bin ich sehr viel mit dem unterwegs. Denn so ein Bikeparadies hab ich noch nicht gesehen. Eine unglaubliche Anzahl von verschiedenen Trails die man fahren kann. Von Anfänger bis absolut kranken Downhill Strecken und das ohne, dass man die Lifte benutzen muss. Nur das Wetter könnte ein wenig trockener sein, denn es regnet nun seit einer Woche fast durchgehend. 

Das Dorf ist absolut leer, kaum Touristen sind unterwegs. Daruch ist es auch für die ganzen Läden sehr schlecht wodurch alle ihre Öffnungszeiten verkürzen. Wir haben sie schon verkürzt doch es lohnt sich immer noch nicht, so schließen wir nochmals früher was sich so auswirkt, dass ich keine Stunden mehr bekomme. Ich habe mich jetzt bei einigen Sachen schon beworben. Aber den ganzen Verkaufsbereich kann man vergessen, da sie eher einen entlassen als einstellen. Die besten Chancen hab ich bei einem Restaurant wo ein Freund von mir arbeitet und ich evtl bei einem anderen Laden von unserer Gruppe arbeiten kann. Das wird sich dann in der nächsten Woche herausstellen ob ich Glück hab. Aufjedenfall hat man hier das Gefühl das halb Whistler auf der Suche nach einem neuen Job ist. Obwohl so viele Leute gegangen sind gibt es nicht genügend Arbeitsstellen in der "slowseason" also die Zeit zwischen den beiden Hochsaisonen Winter und Sommer. Denn der Berg hat so gut wie komplett geschlossen es ist nurnoch eine minimale Anzahl von Erwerbstätigen angestellt und in den Restaurants und Läden wird nicht mehr so viel Personal gebraucht. Das einzigste was zurzeit boomt sind die Gärtnereien, die aber auch schon genügend Angestellte haben.

Zudem hab ich jetzt leider kein Internet mehr, da mein alter Mitbewohner den Vertrag gekündigt hat und es irgendwie nicht möglich war den Vertrag einfach zu übergeben, so werd ich jetzt morgen zu den Leuten gehen und schaun wie ich am günstigsten wieder Internet bekomme, denn zurzeit geht es nur über mein Handy was sicher nicht die günstigste Möglichkeit ist.

Was es noch zu erwähnen gibt ist, dass die BBQ-Saison bei uns nun begonnen hat wodurch bei jedem trockenen Abend der Grill an geschmissen wird. Doch ist es leider noch zu kalt um alles draußen zu veranstalten, so grillt man draußen und bringt dann das Essen nach drinnen. Aber bei 3 Grad Plus in der Nacht will man echt nicht draußen essen. ;)

Achja bin gerade dabei meine Route auszuarbeiten und ich muss sagen von anfangs 5500 km

bin ich jetzt doch ein bisschen abgeschweift und bin jetzt bei knapp 8500 km angelangt.

Was selbst ich ein wenig viel finde. Nun arbeite ich daran evtl. die fahrt doch noch "einwenig" zu kürzen. Durchforste gerade das Internet und Reiseführer ohne ende. 

Das wars schon wieder von mir.

Viele Grüße aus Whistler
Flo 

 

 

April

Und schon wieder ist ein Monat rum …

 

Die Schneeverhältnisse waren bis vor 2 Tagen noch traumhaft, doch die letzten beiden Tage war es einfach zu warm, wodurch der Schnee selbst am Gipfel nicht mehr trocken blieb. Doch wird es zum Glück ein wenig kälter und wir erwarten 25 cm Neuschnee in der nächsten Woche, also die Skisaison ist sicher noch nicht beendet, obwohl heute der letzte Tag für Mt. Whistler war. Für einen weiteren Monat hat nur noch der Blackcomb Mt. offen.

 

Anfang diesen Monats wurde ich noch von Nelo besucht, die eine super Woche hier hatten, mit viel Neuschnee und Sonne. Nach dieser Woche wurde noch ein kleiner Roadtrip gemacht. 
View Larger Map In 2,5 Tagen von Whistler über Kamloops nach Vancouver. Ansich sind das kaum km aber wir sind nicht den direkten Weg gefahren sondern durch Frazer Valley und Okanagan Valley, wodurch wir dann doch auf einige km gekommen sind. 

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Die Fahrt war sehr schön, da es zum Teil extrem warm war und die Berge hier völlig anders als die Alpen sind. Doch es konnte ja nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen, so sind wir  am letzten Abend in einen Schneesturm geraten, wodurch wir anstatt 100km/h nur 10 oder 20 km/h fahren konnten.

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Wir alle hatten nicht wirklich zeitlichen Spielraum, da Nelo den Flieger erwischen musste und ich direkt in die Arbeit musste. Glücklicherweise hat alles geklappt, obwohl auf dem Highway 99 (Staße von Vancouver nach Whistler) eine Gerölllawine den ganzen Verkehr aufgehallten hat.

Wem das noch nicht genug Informationen über den Roadtrip war ist gerne eingeladen eine Tageszusammenfassung bei http://nelo.posterous.com/tag/westkanada nachzulesen.

Eine Woche nach dem Besuch begann dann auch schon das Telus World Ski &Snowboard Festival, dass einer der 25 größten Festivals der Welt ist. Bei diesem Ereigniss handelt es sich um ein 14 tägiges Festival bei dem Bands auftreten, verschiedene Ski und Snowboard Wettbewerbe und weitere Conteste wie z.B. den Skimovie Contest ausgetragen werden. Zudem haben die ganzen Sponsoren Stände im ganzen Dorf aufgebaut, wo man entweder etwas gewinnen kann und neue Produkte austesten kann (Microsoft, Sony, usw.) oder kostenlose Sachen bekommt (Coca Cola, Chupa Chups, AXE, Frank's Red Hot, Jack Link's Beef Jerky, usw.) Wodurch man eine Menge an Zeug täglich verschlungen hat und nach Hause gebracht hat. Die ganzen 2 Wochen war die Hölle los, nicht nur auf den Straßen auch im Geschäft. Doch am Berg war so gut wie garnichts los.

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Doch konnte ich davon nicht provetieren, da ich erfahren habe (als ich gerade hochfahren wollte um eine kleine Skitour zu machen), dass mein Skipass ungültig ist. So bin ich gleich zu dem Skischulbüro hingegangen um ihn wieder funktionstüchtig zu machen. Aber es ging nicht, denn ich wurde anscheinend entlassen ohne eine Benachrichtigung zu bekommen. Fand ich sehr sehr nett! Der Tag war gelaufen und ich dachte die Skisaison auch. Zum Glück habe ich erfahren, dass es einen Frühlingspass zum kaufen gab, der sogar erschwinglich ist, den hab ich mir dann nach einigem überlegen dann auch gekauft, denn der lohnt sich aufjedenfall. 

 

In der Arbeit passieren immer häufiger lustige Sachen, was uns alle die Arbeitszeiten versüßt. Ich erzähle nur mal 2 Geschichten:

 

1. Ein Ehepaar kommt rein und der Ehemann will sich eine neue Skibrille kaufen, da er schon von Anfang an mit seiner derzeitigen Skibrille nicht zu frieden ist, denn er sieht aus der Brille kaum etwas. So probiert er einige der Skibrillen an und meinte gleich, dass man bei denen ja so viel mehr sieht als bei seiner. Schließlich entscheidet er sich für eine und bezahlt sie. Anschließend fragt er mich, ob ich seine alte Brille für ihn entsorgen kann, darauf meinte ich natürlich kann ich das machen und nehme die Skibrille entgegen und lege sie zum Abfall. 

Bis jetzt war es noch ein ganz normaler Verkauf. Doch als es leer im Laden war, schaute ich mir die Skibrille nocheinmal genauer an und stellte fest, dass man echt wirklich fast garnichts sieht. Aber das Glas hat Innen eine andere Farbe wie außen, so sollte einem klar sein, dass da etwas nicht stimmt. So suchte ich mal auf blöd ob da noch die Schutzfolie auf dem Glas klebt und so war es dann auch. Mein Mitarbeiter und ich lachen uns einen ab, denn so was ist uns beiden noch nie passiert. Fährt der echt 2 Jahre lang mit der Skibrille und lässt die Schutzfolie drauf. :D

 

2. Ein Tourist kommt in den Laden und spricht sehr sehr wenig Englisch. Interessiert sich für ein paar Skistiefel, die er auch gleich anprobieren will. Mit Händen und Füßen frage ich ihn welche Schuhgröße er hat und dass er doch bitte seinen Schuh ausziehen soll. Als er dann in den gewünschten Skischuh reinschlüpft meinte ich, dass der Schuh ihm nicht passt, doch er glaubte es mir nicht. Und nach dem 5. Mal war es mir dann auch schon egal und ich hab bezüglich dem passen nichts mehr gesagt. Skischuhe wurden gekauft, Kunde ist zu frieden, gut Fall abgeschlossen, dachte ich zumindestens. Am nächsten Tag kommt der Mann wieder in den Laden und will die Skischuhe zurückgeben, da ihm die Füße nach dem Tag wehtun. Hm … irgendwie verwundert mich das nicht, denn der Schuh passt ihn wirklich nicht. Doch kann er jetzt nicht einfach einen gebrauchten Skistiefel zurückgeben. Da gibt es dann eigentlich noch 2 Möglichkeiten. Nummer 1 man lässt es einfach so oder Nummer 2 man macht eine Schuhanpassung. Eigentlich können wir das bedingt auch machen, doch nur, wenn wenig im Laden los ist und das braucht auch seine Zeit. Beides war nicht der Fall. Der Laden war voll und wie wir enträtzelt haben verlässt er in wenigen Stunden Whistler. So haben wir ihn zu einen der Schuhanpasser in Whistler geschickt.

Was lernt man daraus? Man sollte doch dem Verkäufer glauben, denn meistens hat er doch recht. ;)

 

Aus meinem eigenen Zimmer wird wohl nichts, da ich das eine Zimmer nicht bekommen habe und ich mich dazu entschlossen habe einfach noch für 2 Monate im Staffhousing zu bleiben. Denn bin viel näher am Dorf und zahle weniger. Ob ich einen Mitbewohner noch bekomme oder nicht kann ich von Tag zu Tag ändern. Wenn ich den ganzen Tag nicht zu Hause war gehe ich immer ganz vorsichtig in mein Zimmer und erwarte einen neuen Mitbewohner … 

Ab heute hab ich jetzt die ganze Wohnung für mich alleine, denn die beiden anderen Mitbewohnerinnen sind jetzt für eine Woche nach Las Vegas geflogen. Es verlassen jetzt immer mehr Leute Whistler und fahren entweder zurück nach Hause oder Reisen bis anfang Herbst herum und kommen dann wieder zurück.

 

So jetzt bin ich schon wieder am Ende.

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Ich wünsche euch allen noch eine Frohe Ostern!

 

Grüße aus Whistler

Flo 

p.s. Das bin ich auf dem Snowdoo ;)

März die 2.

 

So der Monat ist schon bald wieder rum und diesmal ist sogar einiges passiert.

Womit soll ich nur beginnen? hm …

Es war wieder ein sehr guter Monat fürs Skifahrn, da es sehr viel geschneit hat, sodass Tiefschneeabfahrten gesichert waren. In 2,5 Wochen gab es über 3 Meter Neuschnee. Dazu wurde es im Tal sehr warm (bist zu 10°C) doch war es überhalb der Mittelstation immer noch kalt genug, dass schöner Pulver gefallen ist. Nach dem großen Schneefall hatten wir jetzt eine Woche puren Sonnenschein und in der nächsten Woche erwarten wir wieder einiges an Neuschnee. Am Berg ist der Frühling noch lange nicht da, aber im Tal zeigt er sich langsam. 

Zudem habe ich diesen Monat von meinen Eltern und meinen Bruder einen Besuch bekommen und wurde für gefühlte 6 Monate mit Essen ausgerüstet, die ich jetzt langsam abarbeite. Doch in wenigen Wochen kommt schon Nelo. Die mir denk ich mal (hoffentlich) wieder was zu essen mitbringen, denn das Essen in Bayern ist eindeutig besser und gesünder, naja gesünder wenn man mal die süßen Speisen auslässt. ;)
Um meine Eltern nocheinmal zu sehen bin ich nocheinmal nach Vancouver gefahren und bin mit denen noch einen Tag wandern gegangen. Es wurde letztendlich dann doch eine Wanderung, was als ein Spaziergang ausgelegt wurde. ^^ Aber bis auf manchmal den Weg ist der Lynn Canyon Park echt schön. Am nächsten Tag in der Früh ging es dann wieder zurück und gleich weiter zur Arbeit.

Die größte Neuigkeit wird denk ich mal sein, dass ich endlich ein Auto gekauft habe und es am Montag abholen werde. Freue mich schon absolut darauf, endlich mehr mobiler zu sein und günstig (bzw. deutlich günstiger) in Squamish einzukaufen. Wer wissen will welches Auto ich mir gekauft hab, dann fangt mal an zu raten ;) (Familienmitglieder oder Leute denen es gesagt wurde sind ausgeschlossen!) :-)

Ich bin immer noch auf der Suche nach einer günstigen Wohnung für den Sommer, bis jetzt ist nur das Teure verfügbar. Muss einfach noch n paar Wochen warten, doch das Umziehen wird mit Auto kein Problem mehr sein. :) 
Außerdem hab ich heute Früh erfahren, dass mein Mitbewohner min die WG von seinen Neuseeländischen Freunden zieht, wodurch ich jetzt mein eigenes Zimmer habe. Und jetzt ist das Zimmer verdammt groß! Aufeinmal so viel Platz zu haben ist fast ein bissal erschreckend. ;)

Zu guterletzt erwarte ich immer noch ein Päckchen, dass vor über 5 Wochen aus Deutschland losgeschickt wurde … naja am Montag frag ich mal wieder im Postbüro nach.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag

Flo

Was ich noch vergessen habe:
Heute nach der Arbeit war ich endlich mal beim Haareschneiden, mein Kopf ist jetzt gefühlte 2 kg leichter :D